Die Vierte Gewalt

Zitat Wikipedia: “Das deutsche Grundgesetz räumt mit der in Art. 5 verankerten Pressefreiheit Journalisten eine besondere Rolle ein. Die Journalisten dürfen staatlich nicht beeinflusst werden, außerdem können sie sich neben Ärzten, Anwälten, Priestern etc. auf das Zeugnisverweigerungsrecht berufen, d. h. sie können vor Gericht die Aussage verweigern, wer ihnen die Informationen zu einer bestimmten Story gegeben hat.

Denn gerade dadurch, dass ein Informant so sicher sein kann, nicht genannt zu werden, kann durch Aufdeckung von Missständen, wie beispielsweise Korruption, eine „Kontrollfunktion“ gegenüber dem Staat ausgeübt werden. Aus diesem Grunde werden Journalisten und Medien oft als Vierte Gewalt im Staate bezeichnet.”

Dass diese Unabhängigkeit leider in den Leitmedien zunehmend schwindet, wird beispielsweise in der Community der Wochenzeitung der Freitag anschaulich geschildert.

In einem lesenswerten Interview mit den Aachener Nachrichten äußert auch Frau Gabriele Krone-Schmalz ihre Bedenken, wobei sie sich insbesondere auf die Krise in der Ukraine bezieht: „Medien sollen Politik erklären und keine machen“.

Es gründen sich in der Folge in letzter Zeit (2014) verschiedene Initiativen, die die Unabhängigkeit speziell des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergrößern wollen.