Journalisten

Ein Journalist ist jemand, der sich „hauptberuflich an der Verbreitung und Veröffentlichung von Informationen, Meinungen und Unterhaltung durch Massenmedien beteiligt“ (Definition des Deutscher Journalisten-Verbandes).

Auf Lightmedien.de werden vor allem Inhalte untersucht. Da jedoch zu jedem Artikel mindestens ein Autor gehört, werden ergänzend auch einige Autoren betrachtet, die durch die Art und Weise ihrer Berichterstattung besonders auffallen.

Die Realität ist tatsächlich nicht so, dass “die Süddeutsche Zeitung” oder “die Zeit” insgesamt gut oder schlecht berichten. Im Umfeld der Leitmedien finden sich aus Sicht von Lightmedien.de nicht zuletzt auch einige der besten Journalisten Deutschlands. Es lohnt sich, genau hinzusehen, wer den jeweiligen Artikel verfasst hat.

Entweder sind die Autoren negativ oder positiv aufgefallen. Bislang stehen zu folgenden Autoren Details zur Verfügung – die Liste wird schrittweise ergänzt.

Hinweis

Die unten stehenden Listen sind subjektiv und entstehen aus dem Eindruck der Glaubwürdigkeit der Einzelpersonen.

Kritikwürdig

Als “kritikwürdig” werden hier Autoren bezeichnet, bei denen wir uns fragen, ob sie stets die für die Medien wichtige Unabhängigkeit von Fremdinteressen (Industrie-Lobby, Politik, etc.) zu wahren trachten.

In der ZDF-Kabarettsendung “Die Anstalt” wurden mit Rückgriff auf die weiter oben erwähnte Doktorarbeit von einige wichtige Journalisten unter die Lupe genommen, die im Verdacht stehen, bestimmten Organisationen zu nahe zu stehen, als dass sie über diese objektiv berichten könnten. Es handelt sich dabei primär um folgende Personen:

  • Stefan Kornelius, Ressortleiter Außenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung
  • Günther Nonnenmacher, FAZ-Herausgeber
  • Klaus-Dieter Frankenberger, FAZ-Journalist
  • Josef Joffe, Zeit-Herausgeber
  • Jochen Bittner, Zeit-Journalist.

Journalisten in der Atlantikbrücke

Es gibt gibt eine Liste der Journalisten, die Mitglied in der Atlantikbrücke waren oder sind. Die Auflistung der Journalisten ist natürlich kein Beweis dafür, dass diese Personen nicht mehr unabhängig berichten. Dennoch kann es ratsam sein, sich zu vergegenwärtigen, dass eine größere Nähe zu den USA besteht.

Tool Cahoot markiert Journalisten im Browser

Inzwischen (Stand September 2014) gibt es zu diesem Thema ein kleines Programm für den Browser. Mit Hilfe dieses Add-Ons werden die Autoren mit nachgewiesenen Vebindungen zu einschlägigen Organisationen in Texten im Internet optisch markiert. Beim rüberstreichen mit dem Cursor (“Mauszeiger”) zeigt ein kleines Fenster die einzelnen Verbindungen an. Das Tool “cahoot” (von “to be in cahoots with someone” = “mit jmd. unter einer Decke stecken“) ist aktuell für Firefox und Google Chrome verfügbar:

  • Tool: “Cahoot” (kostenlose Freeware). HINWEIS: Das Tool hat leider nicht einwandfrei funktioniert. Zum einen wurde es nicht auf allen Seiten angezeigt (stattdessen erzeugte ein Skript einen Fehler), zum anderen überlappten sich die grafischen Elemente teils.
  • Autorenliste bei Cahoot (wird ständig erweitert):
    Mittels Cahoot entsteht aktuell eine Liste mit Journalisten, für die eine Nähe zu bestimmten Organisationen nachgewiesen werden kann. Das müssen nicht unbedingt “Lobby-Organisationen” sein, sondern können z.B. auch journalistische Vereinigungen sein.

Kritik: Gefährdete Unabhängigkeit?

Stellungnahme zur Kritik

Spannend ist dieses Interview mit Stefan Kornelius, in dem er Stellung zu den oben genannten Vorwürfen nimmt.

“Ich würde Politik nicht beraten.”

“Ich bin auch keine vierte Gewalt ganz ehrlich gesagt, ich bin Journalist. WIr haben keinen Verfassungsrang. Ich bin doch nicht jemand, der hier Politik macht in diesem Land.”

(Kommentar Lightmedien.de: Qua Verfassung sind die Medien ganz klar nicht vierte Gewalt, das hat auch nie jemand behauptet. Stattdessen sind Medien und insbesondere Leitmedien eine Art vierte Gewalt qua Wirkungsgrad und damit somit durch die Verantwortung dem Volk gegenüber.)

“Die Autorität der so genannten Leitmedien oder der etablierten Medien wird immer stärker hinterfragt. Das ist ja eigentlich auch so die Botschaft hinter der Anstalt, dass da alle Zeitungen, alles von der Zeit bis zur FAZ und die taz kriegt´s ja übrigens auch ab in der Studie von Krüger. Also alle etablierten Medien kriegen eins auf´s Dach. Und da muss man sich manchmal fragen ‘Ups, was haben wir eigentlich noch für eine Legitimation?’ Ich glaub schon, dass wir die haben, weil wir den Job länger machen und auch besser eingeübt haben und weil wir uns vielleicht auch stärker journalistisch bemühen und das möchte ich mir nicht kaputt machen lassen, indem man die Foren, mit denen ich journalistisch arbeite, als Quelle arbeite, kaputt machen lasse.”

“Die Transparenzfrage ist zentral und da gebe ich auch wirklich Fehler zu. Wir hätten das stärker – oder ich hätte das auch persönlich stärker, offensiver angehen müssen. Ich habe auch diese Studie viel zu lange unbeantwortet gelassen, weil ich dachte, das wird sich schon von alleine irgendwo richten und da gibt´s genügend Menschen draußen, die´s besser wissen, aber es gibt eine Dynamik, die ich ehrlich gesagt nicht in Ordnung finde und die Transparenz muss jetzt dazu beitragen, dass man das wieder vielleicht ein Stück weit graderückt.”

Vorbildhaft

“Vorbildhaft aufgefallen” bedeutet hier, dass die gelisteten Autoren den Eindruck erwecken, ihre Rolle als “vierte Gewalt” vor allem im Sinne der aufzuklärenden Leser zu erfüllen. Der Maßstab ist nicht die absolute “Richtigkeit” oder gar “Unfehlbarkeit” der Berichterstattung, sondern das glaubwürdige Bemühen um die Wahrheit.

Weitere Informationen

  • Buch: “Die vierte Gewalt – vom Verschwinden des investigativen Journalismus”, zu bestellen über Amazon oder – besser, da Amazon kritikwürdig agiert – über das Schloss Neuhardenberg.
  • Es gibt auch noch weitere Listen von Journalisten, die zu bestimmten Organisationen Kontakte pflegen, wie etwa die Kontakte zum Think Tank Altlantikbrücke.