Medien

Die hier gelisteten Medien liegen im Fokus der Analysen auf Lightmedien.de. Die Reihenfolge entspricht der inhaltlichen Gewichtung der einzelnen Leitmedien, die wiederum im jeweiligen Abschnitt begründet wird. Als Informationsquelle für diese Übersicht wird – wenn nicht anders genannt – Wikipedia verwendet.

Süddeutsche Zeitung

Aus mehreren Gründen liegt für Lightmedien.de ein besonderes Augenmerk auf der Süddeutschen Zeitung.

  1. Erstens handelt es sich um die größte deutsche überregionale Abonnement-Zeitung (Wikpedia).
  2. Zweitens wurde die Zeitung 2005 von deutschen Journalisten zum Leitmedium Nummer 1 gewählt (Wikipedia) – noch vor dem Spiegel.
  3. Drittens haben sich in den letzten Jahren die Besitzverhältnisse und damit die Kontrolle über die Zeitung massiv verändert.
  4. Viertens beobachtet Lightmedien.de eine Veränderung in der politischen Schwerpunktsetzung der Zeitung als Gesamtes. Traditionell als links-liberales Medium aufgestellt, tendieren viele Artikel jüngst in Richtung einer konservativen und vor allem wirtschaftsliberalen Ausrichtung. Verkürzt gesagt wird eine Verschiebung von links-liberaler zu rechts-liberaler Ausrichtung unterstellt. Trifft dies zu, so schwindet damit der Unterschied zum Tenor anderer Zeitungen wie der FAZ, DIE ZEIT und DIE WELT, was einer Verringerung des Meinungspluralismus unter den Leitmedien gleichkäme.
  5. Die SZ ist lange Jahre das “Hausmedium” des Autors von Lightmedien.de gewesen. Es besteht somit eine große Sympathie mit der Zeitung, die durch die aktuelle Berichterstattung immer häufiger enttäuscht wird. Wenn auf diesen Seiten verstärkte Kritik geübt wird, ist dies nicht als Ablehnung der Zeitung, sondern als grundsätzliche Wertschätzung aufzufassen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ, Eigenschreibweise F.A.Z.) ist eine überregionale deutsche Abonnement-Tageszeitung. Die FAZ hat die Rechtsform einer GmbH.[1] Sie gehört mehrheitlich (zu 93,7 %) der Fazit-Stiftung. [...]

Die Gründung der FAZ im Jahr 1949 geht auf einen Beschluss der Wirtschaftspolitischen Gesellschaft (Wipog) zurück, eines zwei Jahre zuvor gegründeten Vereins von Unternehmern, die ihre Interessen in der Öffentlichkeit stärker vertreten sehen wollten.[3] [...]

Die FAZ gilt als bürgerlich-konservatives Medium.[12]

(Wikipedia)

Die Zeit

Die Zeit (in der Schreibweise des Verlags DIE ZEIT) ist eine überregionale deutsche Wochenzeitung, die erstmals am 21. Februar 1946 erschien. Seit dem 1. Juli 1996 gehört der Zeit Verlag und somit die Zeit zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.[1] [...]

Herausgeber sind gegenwärtig Altbundeskanzler Helmut Schmidt (seit 1983) und Josef Joffe.

Die Zeitung wendet sich an Zielgruppen mit gehobenem Bildungsstand,[4] traditionell vor allem Akademiker bzw. Bildungsbürger.

Ihre politische Haltung gilt als liberal.[5] [...]

Die Zeit war in zahlreichen Artikeln „Vorreiter der Wiederbewaffnung in den fünfziger Jahren“ mit Autoren wie dem ehemaligen Pressechef des Auswärtigen Amtes im Nationalsozialismus Paul Karl Schmidt alias Nachkriegsbestsellerautor Paul Carell, der damals in der Zeit „unter dem Pseudonym P. C. Holm“ schrieb.[7] [...]

Die Zeit entsteht in den Druckereien Frankfurter Societäts-Druckerei in Mörfelden-Walldorf, Axel Springer AG in Essen-Kettwig und Axel Springer Verlag in Ahrensburg. Der Vertrieb liegt bei Gruner + Jahr in Hamburg.

(Wikipedia)

Die Zeit gehört somit zu einem der größten deutschen Verlagshäuser (Holtzbrinck), wird bei einem anderen großen Verlagskonzern gedruckt (Axel Springer) und von einem dritten deutschen Verlagskonzern vertrieben (Bertelsmann, Konzernmutter von Gruner + Jahr).

Der Spiegel

Der Spiegel verfügt über die höchste verkaufte Auflage der wöchentlichen Nachrichtenmagazine Deutschlands und zugleich die stärkste Auflage in Europa.[2] [...] Das 1947 gegründete Blatt erlangte seine Bedeutung im Kampf für die Pressefreiheit (siehe Spiegel-Affäre) und durch die Enthüllung zahlreicher politischer Affären. [...]

Die Spiegel-Redaktion kooperiert mit Spiegel Online, einer der reichweitenstärksten deutschsprachigen Nachrichtenwebsites, die ebenfalls zum Spiegel-Verlag gehört, aber redaktionell und unternehmerisch vom Magazin getrennt ist.[6][7] [...]

Ab Ende der 1990er Jahre, unter dem Chefredakteur Stefan Aust und möglicherweise auch unter dem Eindruck der Konkurrenz, wurde von Beobachtern eine Hinwendung des Spiegels zu liberalen Standpunkten verzeichnet. [...]

Kritiker hielten dem Spiegel vor, boulevardesker geworden zu sein und an analytischer Tiefe verloren zu haben. [...]

Auf die Frage, mit welcher Partei sie sympathisieren, antworteten 2005 die befragten Spiegel-Leser zu 36 Prozent CDU/CSU, zu 28 Prozent SPD, zu 18 Prozent Die Grünen, zu 7 Prozent FDP und zu 5 Prozent Linkspartei.PDS.[16]

(Wikipedia)