SZ zum Scheitern der Klimakonferenz

Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 25.11.2013 über den Klimagipfel in Warschau. Insgesamt dreimal wird das Thema in der Zeitung angesprochen. Es handelt sich also auf den ersten Blick um angemessene Berichterstattung. Ich sehe das jedoch anders …

  • Auf der Seite 1 findet sich rechts unten ein kurzer Abschnitt “Kaum Fortschritte auf UN-Klimagipfel”. Warum wird dieses weltweit wesentliche Thema nicht zentraler behandelt? Stattdessen wird auf Seite 1 das “Spiel mit Internet-Abmahnungen” und der schon so vielfach berichtete  “Kampf um die große Koalition” hervorgehoben.
  • Auf Seite 4 (Meinung) findet sich dann die Kritik, die ich gerne schon auf Seite 1 in Form eines größeren Artikels gelesen hätte: “Es ist schier zum Verzweifeln, wie sich die Staatengemeinschaft von Konferenz zu Konferenz schleppt, ungeachtet aller Bilder von Zerstörung und Leid, wie sie Naturkatastrophen hinterlassen. Wo es Zeit für echte Duchbrüche wäre, findet sich nur minimaler Konsens.” (Michael Bauchmüller)
  • Auf Seite 18 (Wissen) darf Michael Bauchmüller dann noch ausführlicher über das Scheitern der Klimakonferenz berichten. Warum findet sich dieser Artikel in der Rubrik “Wissen”, in am selben Tag über die Entdeckung eines 3700 Jahre alten Weinlagers berichtet wird?
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